Engagiertes Ehrenamt, gelebte Gemeinschaft und große Pläne zum 650-jährigen Jubiläum
Im Rahmen seines Besuchs in Görlitz machte Michael Kretschmer Station bei einem der traditionsreichsten Vereine Sachsens – der Görlitzer Schützengilde von 1377, der ältesten Schützengilde im Freistaat. Vor Ort empfing der Vorsitzende André Worbs gemeinsam mit engagierten Vereinsmitgliedern die Gäste und gab spannende Einblicke in das Vereinsleben.
Auf dem Programm stand eine Besichtigung der Schießanlage, bei der die unterschiedlichen Schießsportarten vorgestellt wurden – vom Luftgewehr bis zum Kleinkaliber. Doch es ging um weit mehr als sportliche Technik: Im Mittelpunkt standen die Geschichte, das ehrenamtliche Engagement und die lebendige Vereinsgemeinschaft.
Besonders beeindruckend war der Einsatz, mit dem die Mitglieder – viele davon seit Jahren oder Jahrzehnten aktiv – ihre Freizeit in den Verein investieren. Neben dem sportlichen Betrieb organisiert die Schützengilde regelmäßig Veranstaltungen für die Öffentlichkeit, wie das traditionelle Volks- und Bürgerschießen oder das Hexenfeuer, das zu einem beliebten Treffpunkt für Mitglieder, Freunde und Nachbarn geworden ist.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Jugendarbeit, die seit den 1990er Jahren gemeinsam mit Schulen aufgebaut wurde. Diese Nachwuchsförderung sichert nicht nur die sportliche Zukunft des Vereins, sondern auch seine wichtige Rolle als sozialer Ort in der Stadtgesellschaft.
Im Gespräch ging es zudem um aktuelle Herausforderungen: Die Sanierung der Anlage und die Vorbereitungen für das große Jubiläum 2027, bei dem die Gilde auf 650 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken wird, stehen im Mittelpunkt der kommenden Jahre.
Michael Kretschmer zeigte sich tief beeindruckt vom Engagement der Ehrenamtlichen: „Hier wird mit Herzblut, Fleiß und Liebe zur Tradition etwas ganz Besonderes erhalten – und gleichzeitig in die Zukunft geführt.“
Erfahren Sie mehr über die Görlitzer Schützengilde auf deren Seiten.
Fotos: Pawel Sosnowski